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Jahre an der Elbchaussee
von Lena Johannson
Mitreißende Fortsetzung 09. Dezember 2019
von Anja
Hamburg, Ende der zwanziger Jahre: Endlich scheint Frieda den Platz im Leben gefunden zu haben, von dem sie immer geträumt hat. Ihr Vater bindet sie immer mehr in die Geschicke des Familien-Kontors ein und ihre Schokoladenmanufaktur feiert große Erfolge. Ihr Verlobter Per Möller unterstützt ihren Wunsch, sich als Frau in der Geschäftswelt zu behaupten. Die Hochzeit der beiden steht kurz bevor. Doch dann taucht Friedas Jugendliebe wieder auf. Frieda muss herausfinden, ob ihr noch etwas an diesem Mann liegt, denn sonst kann sie nicht mit Per vor den Traualtar treten. Doch nicht nur ihr Privatleben fordert Entscheidungen von Frieda, denn auch im Geschäft kommt es zu einigen Unabwägbarkeiten. Die politische Lage wird außerdem immer kritischer, sodass Frieda Angst um ihre jüdische Freundin Clara bekommt...

"Jahre an der Elbchaussee" ist nach "Die Villa an der Elbchaussee" bereits der zweite Band der Hamburg-Saga von Lena Johannson. Der Folgeband schließt beinahe nahtlos an die Ereignisse des ersten Teils an. Da die Autorin wichtige Hintergrundinformationen aus dem Auftaktband in die Handlung einfließen lässt, kann man den zweiten Teil sicher auch ohne Vorkenntnisse lesen. Dennoch ist es sinnvoller, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da man so die Weiterentwicklung der Charaktere beobachten kann.

Der Einstieg in den Folgeband gelingt mühelos, denn Lena Johannson versteht es hervorragend, Charaktere und Handlungsorte so zu beschreiben, dass man das Gefühl hat, selbst vor Ort zu sein. Außerdem fließt der damalige Zeitgeist authentisch ins Geschehen ein. Dadurch kann man ganz in die Handlung eintauchen und Friedas weiteren Lebensweg verfolgen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und passt ausgesprochen gut zur Erzählung. Ganz nebenbei fließen historisch belegte Ereignisse ein, die das Ganze noch authentischer wirken lassen.

Frieda hat in diesem Band beruflich und privat einige Entscheidungen zu treffen. Dass das nicht immer einfach ist, wird mitreißend und authentisch beschrieben. Frieda wirkt sehr sympathisch, auch wenn man sie gelegentlich schütteln möchte. Doch daran erkennt man ja, wie lebendig diese Protagonistin wirkt, sodass man einfach mit ihr mitfiebert und hofft, dass sie die richtigen Entscheidungen trifft. Auch die anderen Charaktere werden so detailliert und authentisch beschrieben, dass sie beim Lesen zum Leben erwachen. Man kann sich alles mühelos vorstellen und ganz in die damalige Zeit eintauchen. Das Buch liest sich dadurch quasi von selbst, sodass man viel zu schnell am Ende ankommt und darauf hofft, die Fortsetzung schnell in die Händen zu halten.
Die Ewigkeit in einem Glas 08. Dezember 2019
Dieses Buch ist mein erstes der Autorin Jess Kidd und es witd voraussichtlich nicht mein letztes sein. Besonders der Humor in diesem Buch hat meinen Geschmack getroffen. Die Beschreibungen der Charaktere sind teilweise wirklich extrem skurril und haben voll meinen Geschmack getroffen.
Auch die Handlung an sich kann einer gewissen Komik nicht entbehren und so habe ich häufiger vor mich hin gekichert als ich das Buch gelesen habe.
Wer einen spannenden und gleichzeitig humorvollen Zeitvertreib im Winter sucht, ist mit diesem Buch gut aufgehoben.
Eine amerikanische Familie 08. Dezember 2019
Der größte Spaß den wir je hatten ist ein umfangreicher, amerikanischer Familienroman in der Folge von Jonathan Franzen. Marilyn und David, ein eher konservatives Ehepaar haben 4 Töchter, die sehr unterschiedlich sind und auch ganz unterschiedliche Probleme haben.
Man erfährt viel von den 4 Schwestern Wendy, Violet, Liza, Grace.
Die Entwicklung der Familie verdeutlicht sich auch mit den Rückblicken auf Marylin und David in die siebziger Jahre und wie die ersten Kinder geboren werden. Diese frühe Zeit ist für die Familie der größte Spaß, den sie je hatten. Diese Passagen gehören zum Besten des Buches.
Weiter geht es durch die achtziger und neunziger Jahre. Auch da werden besondere Momente herausgearbeitet.
Der Jonas-Part hat bei mir nicht so gut funktioniert, dabei ist er wichtig für den Verlauf der Handlung für fast alle Figuren. Das hätte man konfrontativer gestalten können.

Der Roman ist wirklich nicht schlecht, aber für meinen Geschmack zu lang. Über 700 Seiten trägt die aufgebaute Spannung nicht, da auch die Beschreibungen von Claire Lombardo erstaunlich verhalten bleiben. Ein wenig Straffung hätte schon viel bewirkt.
Die Dialoge sind aber ganz gut gemacht, auch wenn wenig Ironie eingesetzt wird.
Ich mag amerikanische Familienromane, doch bei diesem bin ich streckenweise nicht so tief eingetaucht, wie erhofft, dennoch würde ich von der Autorin auch künftige Bücher eventuell lesen.

Buchtipp

empfohlen von Petra Altmann:

Fe-fe-fesselnd

Sprachlich durch sein Stottern eingeschränkt, schreibt sich der Protagonist durchs Leben, was ihn leider ins Gefängnis bringt. Auch dort setzt er seine Korrespondenzen fort - ein Genuss für den Leser! Ich war gefesselt!

empfohlen von Petra Altmann:

Herzerwärmend

Im Leben von Edith läuft alles nach strengen Ritualen ab, bis ein 10-jähriges Mädchen ihr Leben auf den Kopf stellt und Ediths Herz erstmals auch für andere Menschen öffnet - und für die Wunder der Welt.

empfohlen von Petra Altmann:

beängstigend witzig

Unsere Welt in naher Zukunft - optimiert und alle glücklich... oder? Nach und nach erfährt man, dass doch nicht alles eitel Wonne ist - und das in einer urkomischen Weise, wobei einem manchmal das Lachen im Halse stecken bleibt. Unbedingt empfehlenswert!

empfohlen von Petra Altmann:

Tolle Sprache

Unglaublich, wie sehr mich allein die Sprache gefesselt hat, die Handlung war fast nebensächlich. Aber es war auch spannend zu verfolgen, wie Mahoney der Geschichte seiner Mutter auf den Grund geht.

empfohlen von Petra Altmann:

Warmherzig

Der zweite Roman des schwedischen Schriftstellers traf mich mitten ins Herz. Unglaublich, wie sehr ich die Protagonisten lieb gewonnen habe. Eine klare Leseempfehlung!

empfohlen von Tobias Spazierer:

Pageturner

Nach 50 Seiten wußte ich, wer der Mörder war. Nach 100 Seiten wußte ich es schon wieder. In der Mitte des Buches fragte ich mich, was denn da noch kommen solle ... Auch wenn man immer wieder zu wissen glaubt, wie das Buch ausgeht, bleibt die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Ob der bekannte Journalist nun wirklich der Mörder der Schwester einer nicht minder bekannten Krimiautorin ist oder nicht, erfährt man wirklich erst am Ende des Buches.

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