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Das Rätsel von Ainsley Castle
von Holly-Jane Rahlens
Roman mit Metaebene 02. April 2020
Lizzy ist nicht einverstanden mit ihrer neuen Stiefmutter. An ihre verstorbene Mutter hat sei keine Erinnerungen mehr, aber das jemand ihren Platz einnimmt, passt ihr auch nicht. Lizzy ist ein kantiger Charakter, aber nicht langweilig. Das mag ich an ihr.
Dann passiert eines Tages etwas ungewöhnliches. Darauf möchte ich hier aber nicht im Detail eingehen. Das sollte jeder selber lesen.

Das Rätsel von Ainsley Castle ist ein eigenartiges Buch, eigen und originell. Das schätze ich an der Autorin Holly-Jane Rahlens, die sich auch nicht scheut, eine Metaebene in die Handlung einzubauen, die dann das ganze Buch stark bestimmt. Ähnliches habe ich letztes Jahr mal von Alina Bronsky gelesen.
Holly Jane Rahlens hat einen Sinn für stark wirkende Szenen und einen skurrilen Humor. Das habe ich schon an ihr geschätzt, als sie noch Romane für Erwachsenen geschrieben hat.
Josef Klein 02. April 2020
von RE
Josef Klein ist Mitte der 1920er Jahre nach New York ausgewandert, um dort ein neues Leben zu beginnen. Er lebt in Harlem und fühlt sich dort sehr wohl. Arbeit findet er in einer Druckerei. Bald entdeckt er das Amateurfunken für sich und lernt darüber Lauren kennen, die auch bald nach New York zieht. Doch bald zieht der Funker die Aufmerksamkeit der Nationalsozialisten auf sich und so soll er helfen, "allgemein bekannte Informationen aus Fachzeitschriften" verschlüsselt zu funken. Sein Versuch, hier wieder heraus zu kommen, ist nicht einfach.

Ulla Lenze gibt Einblicke in ein eher unbekannteres Kapitel der deutschen Geschichte. Wie war es als Deutscher in New York während der nationalsozialistischen Herrschaft und des Zweiten Weltkrieges. Die Erzählung beginnt im Jahr 1953, quasi am Ende. Dann gibt es einen Erzählstrang aus dem Jahr 1949, als Josef zu seinem Bruder nach Deutschland kommt und ein anderer erzählt Josefs Geschichte in New York.

Es ist eher eine Geschichte der leisen Töne, wunderbar facettenreich vorgetragen von Frank Arnold. Ein Buch, das mich sehr nachdenklich gestimmt hat.

Wo Wellen niemals enden
von Heike Fröhling
Eine schwere Entscheidung 02. April 2020
Katharina hat einen wunderbaren Beruf, ist mit Leib und Seele Mutter und liebt ihre beiden Mädchen über alles. Doch dann bekommt sie plötzlich eine schlimme Nachricht, die sie vor eine schwere Entscheidung stellt, die sie ganz allein treffen muss. Um ihre Familie zu schützen, geht sie – in eine ungewisse Zukunft. Doch auch wenn ihr Leben jetzt schwer ist, lässt sie sich nicht unterkriegen. Alles ist besser als der Gedanke daran, was sie ihren Kindern antun würde, wenn sie zurückginge.

„Wo Wellen niemals enden“ heißt der Roman von Heike Fröhling, erschienen ist er bei Tinte & Feder. Es ist ein leichter Schreibstil, aber auf keinen Fall eine leichte Kost. Fesselnd und gefühlvoll nimmt die Autorin mich mit in das Leben von Katharina, lässt mich mit ihr weinen und lachen, hoffen und bangen. Immer wieder stellt Katharina sich die Frage, ob ihre Entscheidung die richtige war oder nicht.

Durch eine schicksalhafte Begegnung mit dem Tierarzt Odhran führt ihr Weg sie nach Irland. Dort fühlt sie sich wohl und erfährt ein wenig Glück. Trotzdem ist sie mit ihren Gedanken sehr häufig zu Hause bei ihren Töchtern.

Heike Fröhling erzählt eine Geschichte voller Überraschungen, es geht um Menschen, denen es wichtig ist, ihre Pflichten mit Liebe zu erfüllen, die aber auch zu spüren bekommen, wie es ist, an die eigenen Grenzen zu stoßen. Sie zeigt aber auch, dass es Menschen gibt, die nur an sich selber denken und die Augen verschließen vor dem, was andere belastet und bewegt. Und es ist eine Geschichte mit vielen Fragen.

Für mich war dies der erste Roman von Heike Fröhling – und er hat mich restlos begeistert. Nicht zuletzt hat mir auch das Ende sehr gefallen, denn das ist so, dass sehr gern eine Fortsetzung folgen darf – zumindest wünsche ich mir das.

Buchtipp

empfohlen von Petra Altmann:

Fe-fe-fesselnd

Sprachlich durch sein Stottern eingeschränkt, schreibt sich der Protagonist durchs Leben, was ihn leider ins Gefängnis bringt. Auch dort setzt er seine Korrespondenzen fort - ein Genuss für den Leser! Ich war gefesselt!

empfohlen von Petra Altmann:

Herzerwärmend

Im Leben von Edith läuft alles nach strengen Ritualen ab, bis ein 10-jähriges Mädchen ihr Leben auf den Kopf stellt und Ediths Herz erstmals auch für andere Menschen öffnet - und für die Wunder der Welt.

empfohlen von Petra Altmann:

beängstigend witzig

Unsere Welt in naher Zukunft - optimiert und alle glücklich... oder? Nach und nach erfährt man, dass doch nicht alles eitel Wonne ist - und das in einer urkomischen Weise, wobei einem manchmal das Lachen im Halse stecken bleibt. Unbedingt empfehlenswert!

empfohlen von Petra Altmann:

Tolle Sprache

Unglaublich, wie sehr mich allein die Sprache gefesselt hat, die Handlung war fast nebensächlich. Aber es war auch spannend zu verfolgen, wie Mahoney der Geschichte seiner Mutter auf den Grund geht.

empfohlen von Petra Altmann:

Warmherzig

Der zweite Roman des schwedischen Schriftstellers traf mich mitten ins Herz. Unglaublich, wie sehr ich die Protagonisten lieb gewonnen habe. Eine klare Leseempfehlung!

empfohlen von Tobias Spazierer:

Pageturner

Nach 50 Seiten wußte ich, wer der Mörder war. Nach 100 Seiten wußte ich es schon wieder. In der Mitte des Buches fragte ich mich, was denn da noch kommen solle ... Auch wenn man immer wieder zu wissen glaubt, wie das Buch ausgeht, bleibt die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Ob der bekannte Journalist nun wirklich der Mörder der Schwester einer nicht minder bekannten Krimiautorin ist oder nicht, erfährt man wirklich erst am Ende des Buches.

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