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Das Honigmädchen
von Claudia Winter
"Das OM der Bienen" 19. März 2019
Der neue Roman von Claudia Winter ist zwar auch amüsant wie "Glückssterne" oder "Aprikosenküsse", geht aber wie "Die Wolkenfischerin" noch eine Spur tiefer.

Camilla hat eine Scheidung hinter sich, einen stressigen Job im Feinkostgeschäft ihres Vaters, eine Tochter im besten pubertären Alter, einen neuen tunichtguten und lauten Nachbarn, eine Vorladung zur Schulrektorin vor sich und danach ein grosses Problem mehr.

Um dem Problem zu entkommen, schlägt ihr Vater vor, dass Camilla mit Marie nach Südfrankreich fahren soll. Da sie ja immer meine, das Geschäft mit diesem Imker lohne sich nicht, weil er a) nicht zuverlässig liefert und b) die Preise viel zu hoch angesetzt hat, könne sie sich gleich vor Ort umschauen und mit dem Inhaber übers Geschäft reden.

Ohne eine andere Wahl zu haben lässt sich Camilla drauf ein. Nichtsahnend, dass ihr nerviger Nachbar sie schon bald begleitet. In Lorsacq angekommen, will sie am liebsten gleich umkehren, denn von im Schweinestall schlafen hat niemand was gesagt. Und auch Henri, der Imker, ist ein komischer und ruppiger alter Kauz. Doch sie bleibt, vorerst.

Wie Camilla und Marie sich auf das Abenteuer einlassen, noch viel mehr als bisher an ihre Grenzen kommen und sich herausfordern lassen hat Autorin Claudia Winter toll geschildert. Mit Hilfe von Manon, Nikos, Tobias und Henry, Raphael lernt Camilla nicht nur das Dorfleben, sondern auch die Geschichte von Henry kennen. Erst gegen Ende findet sie heraus, weshalb ihrem Vater die Zusammenarbeit mit Henry so wichtig ist.

Die Charakter sind so verschieden wie Tag und Nacht und prägen das Dorfleben, genau wie ein nie enden wollender Nachbarschaftsstreit. Camilla und Marie wollen zur Versöhnung beitragen, doch sie müssen erst mal bei sich selbst anfangen. Das machen sie auch und der Autorin ist es im Grossen und Ganzen gut gelungen, die komplizierte Beziehung zu glätten. Dennoch wurde mir Camila als zu schuldig an Maries Verhalten dargestellt, manchmal war sie einfach auch zu lieb zu Marie. Früher schon miteinander reden hätte viel gebracht, doch dann wäre diese Geschichte nicht diese Geschichte.

Henry ist eine ganz spezielle (und total gelungene) Figur, mit vielen Ecken und Kanten und man ahnt, dass das nicht alles sein kann, dass dahinter viel versteckt ist. Die Gemütszustände der restlichen Charakter fand ich nachvollziehbar geschrieben - mein Herz gehört dem Griechen Nikos! Vielleicht hätte ich gerne noch ein bisschen mehr über den geheimnisvollen Tobias erfahren. Von sich selbst gibt er nicht viel preis, und doch ist Tobias so etwas wie ein Dolmetscher der durch die Geschichte führt: einer, der Zusammenhänge erkennt und Probleme übersetzt.

Der luftige und bildhafte Sprachstil von Claudia Winter ist wahnsinnig schön, jede einzelne Zeile kann man sich wie ein Löffel Blütenhonig auf der Zunge zergehen lassen. Beim Lesen hörte ich die Bienen umher schwirren und spürte die flirrende Hitze. Die Bienenszenen sind wunderbar erzählt, von ihnen hätte ich noch wesentlich mehr lesen können.

Fazit: Am liebsten hätte ich mich in Henrys Garten gesetzt, dem "OM der Bienen" gelauscht und "Das Honigmädchen" gleich dort gelesen. Wunderschön geschrieben!
5 Punkte.
Nur die Sätze zählen 19. März 2019
In „Früher begann der Tag mit einer Schußwunde“ sind eine Reihe von Texten in Kurzprosa enthalten und anscheinend ist es Wolf Wondratscheks erstes Buch.
Sein zweites Buch „Ein Bauer zeugt mit einer Bäuerin einen Bauernjungen, der unbedingt Knecht werden will“ ist außerdem als Beiwerk in diesem Buch integriert.

Kurzprosa, aber keine Kurzgeschichten im eigentlichen Sinnen.Nur die Sätze zählen.

Heutzutage kann man das Buch gelassen lesen, aber 1969 muss es für manche ein Schlag ins Gesicht gewesen sein. Wondratschek schreibt radikal und arrangiert sich nicht mit den Gepflogenheiten des Literaturbetriebs. Seine Bissigkeit muss man mögen, um die Texte genießen zu können. Manchmal übertreibt er es.
An Ironie fehlt es den Texten nicht. Das spiegelt sich schon in den Titeln, z.B. Verschönerung eines Prosastückes von Robert Walser.

Nach Beendigung des Buches bin ich vergrätzt, denn wo sind die Wondratscheks unserer Zeit?

Faszien-Rollmassage, m. DVD
von Petra Bracht; Roland Liebscher-Bracht
Gutes Buch für Einsteiger! 19. März 2019
Das Buch „Faszien-Rollmassage“ von Dr. med. Petra Bracht und Roland Liebscher-Bracht umfasst vielfältige Übungseinheiten mit Ball (klein, mittel, groß) und Rolle für die Massage des Fasziengewebes von außen, sowie ergänzende (vereinzelte) Übungen zur Dehnung und Stärkung als Beitrag zur Schmerzfreiheit von Rücken und Nacken. Ich fand das Buch insgesamt durch die Beschreibungen recht informativ und durch die vielfachen bildlichen Darstellungen zu den verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten auch gut verständlich und nachvollziehbar. Alle Übungen waren leicht und gut umzusetzen, bzw. nachzumachen. Im Ganzen betrachtet bietet das Buch vielleicht nicht viel Neues, dafür aber eine kompakte Zusammenstellung aller denkbaren Übungen zur einfachen Faszien-Massage.
Bei meinem Buch-Exemplar (7. Auflage von 2015) war noch eine extra DVD mit dabei, auf der man sich die einzelnen Einheiten auf alle jeweiligen Körperbereiche bezogen einzeln anschauen kann. Danach waren bei mir eigentlich keine Fragen bezüglich der Vorgehensweise mehr offen. Das Buch und die DVD sind simpel und klar strukturiert und man findet sich in den einzelnen Übungsbereichen gut zurecht. Sprachlich ist es ebenfalls sehr eingängig, so dass ich denke, dass das Buch, bzw. die DVD auch sehr gut für Einsteiger und Anfänger (zu denen ich mich mittlerweile nicht mehr zähle) geeignet sind.
Ich würde das Buch durchaus weiterempfehlen, deshalb 5 Sterne.

Buchtipp

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Ein schräger Kriminalroman bei dem auch der Humor nicht zu kurz kommt. Beste Unterhaltung - einfach brillant!

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Die Erzählungen von der Waldviertler Autorin beruhen auf wahren Begebenheiten und sind daher sehr interessant und spannend zu lesen. Sehr empfehlenswert!

empfohlen von Sabine Hechenberger:

"Helenas Geheimnis" spielt auf Zypern und daher bestens als Urlaubslektüre geeignet, da man die Insel förmlich riechen und den Wein schmecken kann.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Das neue Buch der Jojo Moyes hat ein geschichtliches Thema aufgegriffen und ist sehr berührend, mitreißend, interessant und gut zu lesen. Empfehlenswert!

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Das Buch mit seinen farbigen Blüten- und Blätterornamenten ist optisch sehr schön gestaltet. "Was wäre wenn?" Durch die übersichtliche Gestaltung der drei Versionen, kam ich sehr gut zu recht, ohne durcheinander zu geraten. TOLLES BUCH!!!

empfohlen von Tobias Spazierer:

Ein typischer Agententhriller, der im Nachkriegsirland angesiedelt ist. Viele ehemalige Nazis finden sich dort in teils einflussreichen Positionen wieder.

empfohlen von Tobias Spazierer:

Nach 50 Seiten wußte ich, wer der Mörder war. Nach 100 Seiten wußte ich es schon wieder. In der Mitte des Buches fragte ich mich, was denn da noch kommen solle ... Auch wenn man immer wieder zu wissen glaubt, wie das Buch ausgeht, bleibt die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Ob der bekannte Journalist nun wirklich der Mörder der Schwester einer nicht minder bekannten Krimiautorin ist oder nicht, erfährt man wirklich erst am Ende des Buches.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Der neue Komarek ist also "alt, aber gut!". Es erwarten Sie genüssliche Lesestunden vom pensionierten, aber nicht untätigen Simon Post. Das Buch könnte doppelt so dick sein - man möchte immer weiterlesen ...

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Dieser Brenner-Roman hat mich sehr amüsiert. Schon auf der ersten Seite musste ich laut lachen. Wer bisher seine Bücher mochte, wird diesen hier lieben.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Nach dem ersten Band (Ein ganzes halbes Jahr) muss die Fortsetzung unbedingt gelesen werden! Wieder ein Werk der Autorin, das man kaum aus der Hand legen kann.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

TOLLES BUCH - Unbeding lesen! In diesem Band geht es um die Bedingungen unter denen unsere Kleidung in Fernost gefertigt wird. Die Krimihandlung regt zum Nachdenken an, wie unsere Kleidung hergestellt wird und welche Verantwortung der einzelne Konsument hat.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Als die Bestsellerautorin Clare Abbott tot in Ihrem Hotelzimmer aufgefunden wird, stellt sich für Barbara Havers die Frage - handelt es sich tatsächlich um einen Herzinfarkt? Sehr spannend und fesselnd!

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Wie immer hat mich das Buch sehr gefesselt und war schnell zu Ende gelesen. Einfach wieder ein tolles Buch.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Wie schon die anderen Romane von Susanne Fröhlich, sehr witzig und kurzweilig. Sehr nah am Leben -> eben eine Wundertüte! Einfach klasse!!!

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