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Duhuu? Hast du mich lieb?
von Gabi Kreslehner
Ein anrührendes Bilderbuch über die Kraft und Stärke der Liebe für Klein und Groß 23. April 2018
von csac
Ich erhielt dieses Buch geschenkt und beim Lesen des Titels ertappte ich mich unweigerlich dabei zu denken: Nicht schon wieder ein Buch im Stile von "Weißt Du, wie lieb ich Dich habe". Wie angenehm war ich überrascht, als ich bemerkte, dass dieses Buch wesentlich tiefer geht und mich als erwachsene Leserin und Mutter mitnimmt auf eine Reise, die das ganze Elternsein umfasst:

"Duhuu? Hast du mich lieb", fragt das Kind und erhält darauf ein schlichtes, kräftiges und klares "Ja" als Antwort. Doch was ist, wenn ich groß werde, "so groß, dass ich meine Zehen aus den Schuhen strecken muss, weil mich meine Schuhe zwicken? Und du mir neue Schuhe kaufen musst? [...] Weil alle Nähte ächzen und stöhnen und platzen und ich mich aus allem herauszwänge?", beharrt das Kind. Und abermals erhält es eine liebevolle, bedingungslose Antwort: "Ja". Das Kind setzt sein Gedankenexperiment fort und hinterfragt, ob diese Liebe tatsächlich an keinerlei Bedingungen und Erwartungen geknüpft ist. Ob es noch geliebt wird, wenn es zu suchen beginnt nach den Dingen, die seine Welt sein sollen. Ob es Geborgenheit erfährt, selbst wenn sein Herz sich aufmacht, weil es neugierig ist auf andere Welten. "Fängst du mich", selbst wenn ich am anderen Ende der Welt bin?, fragt es. Die Antwort bleibt stets die gleiche: "Ja" und "Ja" und "Ja".

In diesem Sinne stellt dieses Buch weit mehr als ein reines Bilderbuch dar. Auf berührende Art und Weise beschreibt es dieses zarte und doch so kräftige Band zwischen Eltern und Kind, an dem auch mal gezogen und gezerrt wird und das sich oftmals auch stark dehnen muss ("bis ans Ende der Welt") und das doch (im Idealfall) dennoch da ist, stark und fest und sicher.

Ein Buch, das Geborgenheit vermittelt, Sicherheit und Wärme und anrührt durch die einfache und klare Botschaft: Egal, was auch passiert, wohin du auch gehst und was dein Herz erweckt, es gibt eine Verbindung zwischen uns und diese bleibt bestehen, "immerimmer".

Verena Ballhaus untermauert mit kräftigen und klaren Bildern diese Aussage, lässt dabei aber auch viel Spielraum für Phantasie und weiterführende Gedankenreisen.

Dieses Buch wurde zu Recht mit dem Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2018 ausgezeichnet.
Es eignet sich hervorragend zum Vorlesen in Volksschulen, ist aber sicher auch in der Arbeit mit Jugendlichen, die sich auf den Weg machen und langsam aus dem Familienverband lösen wollen, hilfreich. Denkbar erscheint mir auch ein Einsatz bei der Firmvorbereitung oder aber als Trost und Mutmacher für Eltern, deren Kinder sich allmählich von ihnen loseisen.

Absolute Kaufempfehlung!

Babybauch und Windelwunder
von Sarah M. Orlovský; Birgit Antoni
Mit dir sind wir vier - ein Bilderbuch über die spannende Reise hin zu einem neuen Familienmitglied 23. April 2018
von csac
Zum Inhalt:
"Ich" ist fast schon 90cm groß, hat viele Kuscheltiere, schaukelt gerne ganz hoch in die Luft, spielt mit Bauklötzen und... wird bald ein großes Geschwisterkind sein. Denn Mama und Papa bekommen ein Baby und die ganze - noch kleine - Familie fiebert mit in dieser aufregenden, wunderbaren und manchmal auch ein bisschen unheimlichen Zeit.
Erzählt aus der Perspektive von "Ich" sieht der Leser, wie der Bauch der Mutter langsam größer wird und das Baby darin allmählich Gestalt annimmt: "In Mamas Bauch schwimmt ein Baby. In meinem Bauch auch?", fragt sich Ich bei einer Ultraschalluntersuchung und hält prüfend die Hand auf seinen Bauch. Mamas Bauch wächst und wächst und Ich weiß genau: "Wenn es groß genug ist, kommt es raus". Noch werden die letzten Vorbereitungen getroffen, Windeln gekauft, Kleidung gestrickt und ein Bettchen aufgebaut - tatkräftig unterstützt vom kleinen "Ich", doch schließlich ist es soweit: Das Baby ist da und damit wird Ich zum "allerersten Besuch für das Baby. In seinem ganzen Leben". Noch ist das Geschwisterchen winzig klein, trinkt viel bei Mama, schläft oder macht in die Windel. Gott sei Dank ist Ich schon groß und kann überall mithelfen.

In sehr einfachen und klaren Sätzen beschreibt die Autorin Sarah Michaela Orlovsky die Schwangerschaft der Mutter, die Vorfreude der ganzen Familie bis hin zur Geburt des Geschwisterchens und die erste Zeit zu viert. Im Gegensatz zu anderen Büchern zu dieser Thematik beschränkt sich die Autorin dabei ganz bewusst auf das Offensichtliche: Den größer werdenden Bauch, die letzten Vorbereitungen, die Begrüßung des Winzlings und die erste Zeit mit dem neuen Familienzuwachs. Aspekte wie Angst, Eifersucht, Geschwisterrivalität oder die gelegentliche Überforderung der Eltern werden dabei ausgespart. Zuerst waren sie eine Familie zu dritt und kuschelten gerne auf der Couch, nun kuscheln sie zu viert: "Wir sind eine Familie". So einfach, unkompliziert und wunderbar kann das aus der Sichtweise eines Kleinkindes sein.

Untermalt wird dieses Büchlein durch anregende und farbenfrohe Bilder, die ansteckend wirken in ihrer Fröhlichkeit und eine gewisse Leichtigkeit sowie sehr viel Charme verströmen.

Fazit: Ein unterhaltsamer und anregender Lesestoff nicht nur für bald werdende Geschwisterkinder

Das Böse in deinen Augen
von Jenny Blackhurst
Zufall oder Manipulation ? 23. April 2018
von Tara
„Das Böse in Deinen Augen“ ist ein weiterer spannender Psychothriller der Autorin Jenny Blackhurst.

Die Kinderpsychologin Imogen Reid zieht mit ihrem Mann in das Haus, in dem sie ihre Kindheit verbracht hat. Diese war nicht schön und die Erlebnisse verfolgen sie bis heute.
Als sie ihren neuen Job annimmt, übernimmt sie den Fall des elfjährigen Waisenkindes Ellie Aktinson. Ellie benötigt – nachdem sie ihre Familie bei einem Brand verloren hat – dringend Hilfe. Sie lebt seitdem in Pflegefamilien und im Dorf wird erzählt, dass sie übernatürliche Kräfte hat. Die Leute haben Angst vor ihr und überall wird sie ausgeschlossen und gemobbt. Imogen will die Gerüchte nicht glauben und versucht Ellie zu helfen. Aber als dann merkwürdige Dinge passieren, kommen auch Imogen Zweifel…

Der Schreibstil von Jenny Blackhurst lässt sich angenehm leicht und flüssig lesen. Durch die kurzen Kapitel und die wechselnde Perspektive wird man zum Lesen angehalten, da man immer wissen möchte, wie es aus der anderen Sicht weitergeht.

Die Charaktere waren gut und detailliert beschrieben.
Imogen fand ich anfangs ganz sympathisch, auch wenn ich ihr Verhalten – insbesondere gegenüber ihrem Mann – nicht immer ganz nachvollziehen konnte und war gespannt auf die Geheimnisse ihrer Vergangenheit, die immer wieder angedeutet wurden.
Ellie war mir eher ein wenig unheimlich und ich konnte ihr Verhalten gar nicht so richtig einordnen. Ständig wurde sie irgendwie in die Ecke gedrängt, sowohl in der Pflegefamilie als auch in der Schule. Sowohl ihre Mitschüler als auch die Lehrerin verhalten sich ihr gegenüber einfach nur grausam.

Mehrfach hatte ich den Eindruck, dass es sich um einen Mysterythriller handelt, aber letztendlich gab es für fast alles eine rationale Erklärung.

Zwischendurch hatte ich mehrfach Zweifel, ob es der Autorin gelingen wird, dem Buch ein Ende zu geben, das alle offenen Fragen erklärt. Letztendlich ist es ihr gelungen, für mich war das Ende rund, aber der Epilog hat dann noch einmal alles herumgerissen und ich blieb ein wenig ratlos zurück. Das Ende bietet Raum für Interpretationen.

Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen. Es war spannend, mitreißend und ließ sich flüssig lesen von daher kann ich es Thrillerliebhabern empfehlen.

Buchtipp

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Ein schräger Kriminalroman bei dem auch der Humor nicht zu kurz kommt. Beste Unterhaltung - einfach brillant!

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Die Erzählungen von der Waldviertler Autorin beruhen auf wahren Begebenheiten und sind daher sehr interessant und spannend zu lesen. Sehr empfehlenswert!

empfohlen von Sabine Hechenberger:

"Helenas Geheimnis" spielt auf Zypern und daher bestens als Urlaubslektüre geeignet, da man die Insel förmlich riechen und den Wein schmecken kann.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Das neue Buch der Jojo Moyes hat ein geschichtliches Thema aufgegriffen und ist sehr berührend, mitreißend, interessant und gut zu lesen. Empfehlenswert!

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Das Buch mit seinen farbigen Blüten- und Blätterornamenten ist optisch sehr schön gestaltet. "Was wäre wenn?" Durch die übersichtliche Gestaltung der drei Versionen, kam ich sehr gut zu recht, ohne durcheinander zu geraten. TOLLES BUCH!!!

empfohlen von Tobias Spazierer:

Ein typischer Agententhriller, der im Nachkriegsirland angesiedelt ist. Viele ehemalige Nazis finden sich dort in teils einflussreichen Positionen wieder.

empfohlen von Tobias Spazierer:

Nach 50 Seiten wußte ich, wer der Mörder war. Nach 100 Seiten wußte ich es schon wieder. In der Mitte des Buches fragte ich mich, was denn da noch kommen solle ... Auch wenn man immer wieder zu wissen glaubt, wie das Buch ausgeht, bleibt die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Ob der bekannte Journalist nun wirklich der Mörder der Schwester einer nicht minder bekannten Krimiautorin ist oder nicht, erfährt man wirklich erst am Ende des Buches.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Der neue Komarek ist also "alt, aber gut!". Es erwarten Sie genüssliche Lesestunden vom pensionierten, aber nicht untätigen Simon Post. Das Buch könnte doppelt so dick sein - man möchte immer weiterlesen ...

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Dieser Brenner-Roman hat mich sehr amüsiert. Schon auf der ersten Seite musste ich laut lachen. Wer bisher seine Bücher mochte, wird diesen hier lieben.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Nach dem ersten Band (Ein ganzes halbes Jahr) muss die Fortsetzung unbedingt gelesen werden! Wieder ein Werk der Autorin, das man kaum aus der Hand legen kann.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

TOLLES BUCH - Unbeding lesen! In diesem Band geht es um die Bedingungen unter denen unsere Kleidung in Fernost gefertigt wird. Die Krimihandlung regt zum Nachdenken an, wie unsere Kleidung hergestellt wird und welche Verantwortung der einzelne Konsument hat.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Als die Bestsellerautorin Clare Abbott tot in Ihrem Hotelzimmer aufgefunden wird, stellt sich für Barbara Havers die Frage - handelt es sich tatsächlich um einen Herzinfarkt? Sehr spannend und fesselnd!

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Wie immer hat mich das Buch sehr gefesselt und war schnell zu Ende gelesen. Einfach wieder ein tolles Buch.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Wie schon die anderen Romane von Susanne Fröhlich, sehr witzig und kurzweilig. Sehr nah am Leben -> eben eine Wundertüte! Einfach klasse!!!

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