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Machen Sie doch, was Sie wollen!

Machen Sie doch, was Sie wollen!

Wie ein Strudelwurm den Weg zu Zufriedenheit und Freiheit zeigt

von Maja Storch

E-Book

2016 Hogrefe (vorm. Verlag Hans Huber )

Auflage: 2. Aufl.

138 Seiten

ISBN: 978-3-456-95659-6


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1;Machen Sie doch, was Sie wollen!;1
1.1;Inhalt;7
1.2;Einleitung;8
2;Der Strudelwurm;10
3;Der Wurm in der Ursuppe;20
4;Selbstmanagement mit dem Wurm;26
5;Warum Wurm-Würgen die schlechtere Lösung ist;32
6;Wie kommt der Wurm ins Boot?;42
7;Das wurmgerechte Leben;54
8;Verhandeln mit dem Wurm;62
9;Zwangsbeglückung;76
10;Der Wurm und die Liebe. Kann sich der Wurm irren?;82
11;Abwarten und Wurmtee trinken;90
12;Die Mathematik des Wurms;108
13;Wurmschule;118
14;Das Wurm-Log;130
15;Wurmfortsatz...;138

Kurztext / Annotation
Wie Sie frei und zufrieden werden mit dem Würmli. Wie Sie mit einem kleinen Wurm herausfinden, was Sie wirklich wollen, und wie Sie mit dieser Fähigkeit frei und zufrieden werden. Machen Sie eigentlich das, was Sie wollen? Wissen Sie überhaupt, was Sie wollen? Falls nicht, sind Sie damit nicht allein. Viele Menschen wissen nicht, was sie wollen. Und es ist auch gar nicht so einfach herauszufinden, was man wirklich will. Oft werden unsere Entscheidungen oder sogar ganze Lebensstile von dem bestimmt, was die Eltern, die Freunde, die Medien oder der Zeitgeist einem "zuflüstern". Überall lauern Lebensentwürfe, die wir nicht selbst erfunden haben und die auch nicht zu uns passen. Manchmal sind diese Entwürfe nicht so schlecht, einige haben sogar einen wahren Kern. Oft sind sie aber so falsch, dass sie keinesfalls für uns infrage kommen. Und Tatsache ist: Nur wenn Sie wissen, was Sie wollen und das auch tun, sind Sie zufrieden und frei! In diesem Buch zeigt ein kleiner Wurm, wie Sie Ihr Leben so leben können, dass es zu Ihnen passt.

Beschreibung für Leser
Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet

Warum
Wurm-Würgen
die schlechtere
Lösung ist



Es gibt viele Gründe, warum die Selbstkontrolle eine suboptimale Form des Selbstmanagements darstellt. Zum einen ist die Selbstkontrolle extrem fehleranfällig. Der Verstand, der die Kontrolle über den Wurm ausübt, ist nämlich ein hochsensibles Instrument, das, gleich einer Operndiva, höchst störungsfreie Arbeitsbedingungen braucht, um funktionsfähig zu sein. Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen dazu, wann die Verstandeskontrolle versagt und der Wurm gewinnt. Im folgenden dazu eine gut verständliche Zusammenfassung.

Wann der Wurm gewinnt

Wenn Sie viel um die Ohren haben

Das Kind ist krank, der Stromableser hat sich angemeldet, und das Auto muss in die Werkstatt. Das alles haben sie noch halbwegs im Griff. Dann ruft aber noch die Steuerberaterin an und sagt, dass sie mittags die unterschriebenen Belege für die Reisekosten braucht, damit die Steuererklärung fristgerecht eingereicht werden kann. Wie Sie das Telefon auflegen, sehen Sie Ihre Katze auf den Teppich kotzen. Spätestens jetzt ist es aus mit der Selbstkontrolle, der Wurm reißt sich los und macht, was er will. Falls Sie zum Beispiel ihren Wurm mit dem Vorsatz, auf Schokolade zu verzichten, gewürgt haben, dann entledigt er sich angesichts der sich übergebenden Katze mit einem Ruck seiner Fesseln und verleibt sich das Quantum Schokolade ein, das ihm, wie er meint, zusteht.

Bei zuwenig Erregung

Auch wenn Sie gelangweilt, träge oder unterfordert sind, hat der gewürgte Wurm ruckzuck die Regierungsgewalt. Um arbeiten zu können, braucht der empfindliche Verstand ebenso ein bestimmtes Erregungsniveau wie ein Motor den Treibstoff. Wenn dieses Erregungsniveau nicht garantiert ist, versagt er und damit die Selbstkontrolle. Wenn das Leben nicht genug Aufregung und Antriebsstoff für einen Menschen bereithält, hat der Verstand nicht genug Kraft, um Selbstkontrolle auszuüben. So etwa bei einem Jugendlichen, der arbeitslos geworden ist und es nicht schafft, sich aufzuraffen und in irgendeiner Form tätig zu werden. Der Wurm macht, was er will, was dazu führt, dass der junge Mann den lieben langen Tag auf dem Sofa abhängt und Schrottsendungen im Fernsehen schaut, anstatt sich zu bewerben. Aber Vorsicht! Das Ausmaß an Erregung muss wohl dosiert sein, denn:

Bei zuviel Erregung

reißt sich der Wurm genauso los und macht, was er will. Sie sind nervös, ärgerlich, gereizt, frustriert oder aufgeregt? Der Wurm wittert seine große Chance. Zuviel Erregung wird übrigens nicht nur durch negative Gefühle hervorgerufen, sondern auch durch ein Übermaß an guten Gefühlen. Wenn Sie euphorisch sind, weil Sie den Traumjob ergattert, die Zusage für den Immobilienkauf bekommen haben oder der Lotto-Jackpot von Ihnen geknackt wurde, bricht die Verstandeskontrolle mit großer Wahrscheinlichkeit zusammen und Ihr Wurm erobert sich die Freiheit.

Bei starken Reizen

hat es der Verstand ebenfalls schwer, die Kontrolle zu behalten. Viele, die versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören, kommen irgendwann mal auf den Trick, keine Zigaretten mehr einzukaufen. Gleiches gilt für den Umgang mit Alkohol oder mit Süßigkeiten. Wenn die Pralinen im Hause sind, dann schnappt sich der Wurm, was ihm gehört. Irgendwann, vielleicht nicht sofort. Er wartet ab, bis die Verstandeskontrolle geschwächt ist. Ein ärgerliches Telefongespräch genügt da schon.

Bei mangelnder Befriedigung von Basisbedürfnissen

wird der Wurm zum König und hat die Oberhand über den Verstand. Was sind Basisbedürfnisse? Hierzu zählen einmal körperliche Bedürfnisse wie genug zu Essen und zu Trinken zu haben, genug Schlaf, genug Sex. Es gibt aber auch psychologische Bedürfnisse, wie genug Zeit für sich alleine, genug Abwechslung, genug Sozialkontakte. Auch das Bedürfnis nach Anerkennung, das Bedürfnis nach Entscheidungsfreiheit und Autonomie zählen zu den Basisbe

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