Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzererfahrung auf unserer Website zu bieten und erlauben das Setzen von Drittanbieter-Cookies. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden. Weitere Informationen zu den verwendeten Cookies, und zu ihrer Deaktivierung finden Sie hier.


Auf der Suche nach Orïshas Magie 23. Juni 2018
Seit elf Jahren gibt es in Orïsha keine Magie mehr. Die Maji wurden damals alle getötet und ihre Kinder, die damals noch zu jung für ihre magischen Gaben waren, aber durch ihre weißen Haare als Divîné gekennzeichnet sind, werden seitdem unterdrückt und entwickeln keine Gaben mehr.
Zélie ist eine solche Divîné und sie hasst den König und alles, was von ihm ausgeht. Heimlich lernt sie den Kampf mit dem Stab und schlägt sich durch, bis ihr eines Tages ein magisches Artefakt in die Hände fällt und sie erfährt, dass sie die Magie zurückbringen kann. Mit dem Kronprinzen auf ihrer Spur kämpft Zélie gemeinsam mit ihrem Bruder Tzain und der unerwarteten Verbündeten Amari für Orïshas Zukunft ...

Protagonisten
Zélie musste schon einiges mitansehen, zuerst den Tod ihrer Mutter in jener Nacht vor elf Jahren, und zur gleichen Zeit auch noch, wie ihr Vater seine Stärke verlor. Und auch die Magie verschwand ganz aus ihrem Leben. Zurück blieben nur schmerzvolle Erinnerungen an bessere Zeiten und mit dem weißen Haar ein Merkmal, dass sie zum Opfer macht, obwohl sie selbst noch nie richtig Magie spüren konnte. Sie ist wütend auf all jene, die Schuld daran sind und würde sich gerne alle persönlich vornehmen, wenn sie nur könnte, denn sie handelt oft ziemlich impulsiv und unbedacht und bringt sich damit gelegentlich in Schwierigkeiten. Sie ist mit Leidenschaft bei ihren Handlungen und bereit, für ihre Wünsche zu kämpfen, da sie einfach nicht länger ein Leben führen will, bei dem sie ständig in Furcht lebt.

Amari ist die Prinzessin des Landes, aber sie war schon immer eher ein Vogel in einem goldenen Käfig und sah nicht viel vom Leben außerhalb des Palasts. Das Leben am Hof findet sie aufgesetzt und fühlt sich dort einfach nicht wohl. Ihre beste Freundin ist ihre Dienerin Binta, eine Divîné, aber ihre Herkunft ist Amari egal. Doch als diese getötet wird und Amari einige schreckliche Tatsachen erfährt, hält sie es nicht länger aus, stiehlt das magische Artefakt und stößt auf ihrer Flucht auf Zélie. Zu Amaris primären Motiven geht es nicht darum, die Magie zu retten, sondern vor allem ihre Freundin zu rächen. Sie möchte in Andenken an sie den Divîné helfen und ihrem Vater die Stirn bieten. Zwar schmerzt es sie, ihren Bruder Inan auf der gegnerischen Seite zu wissen, aber sie hält an ihrer Überzeugung fest.

Prinz Inan ist zu meinem Lieblingscharakter geworden, vielleicht weil er noch mehr durchmachen muss als die anderen. Ihm wurde zwar seit seiner Kindheit eingebläut, wie böse Magie sei und dass die Wünsche seines Vaters auch seine Wünsche sind, aber er ist nicht blind. Eher ist er fehlgeleitet und hat Angst vor Konsequenzen. Während sein Vater gerne einen Schlussstrich zieht und alle Bedrohungen eliminieren möchte, ist so viel Tod nicht in Inans Sinn, denn er fühlt sich seinem Volk verpflichtet und möchte die unschuldigen Menschen beschützen. Er bevorzugt also eher friedliche Wege, aber manchmal hat er keine andere Wahl. Als er auf der Jagd nach seiner Schwester und der Schriftrolle bei sich selbst Veränderungen ausmacht, verwirrt ihn das und ihm kommen noch die da gewesene Zweifel. Ist Magie nur böse? Haben die Maji es wirklich verdient, so brutal getötet zu werden?

Tzain macht sich immer Sorgen um seine Schwester und sie haben manchmal Meinungsverschiedenheiten, aber sie halten immer zusammen. Er hat es nicht so schwer wie sie, weil er kein Divîné ist und kann ihre Gefühle nicht immer nachvollziehen. Er ist ruhiger und nicht so impulsiv. Außerdem merkt man von Anfang an, dass er Amari nicht ganz so abstoßend findet, denn er hält zu ihr, wenn Zélie sich wegen ihrer Herkunft beschwert. Von ihm hat man etwas weniger mitbekommen, weil er keine eigene Erzählperspektive hat.

Handlung und Schreibstil
Für mich war das Buch jetzt nicht auffällig anders als andere Jugendbücher, die in High-Fantasy-Welten spielen. Die Tiere waren zwar eher exotisch und natürlich wurden die Hautfarben anders beschrieben, aber sonst war es für mich nicht außerordentlich anders und ich habe darin auch keinen besonders afrikanischen Geist erkennen können - wobei man da auch hinzufügen muss, dass ich mich da nicht besonders auskenne.

Ansonsten hat es mir aber auch gut gefallen. Zwar finde ich magische Artefakte manchmal etwas unnatürlich wirkend, aber die Reise und das Abenteuer waren durchaus spannend. Die Welt der Divîné und Maji sowie ihrer Götter war wirklich interessant und ich hätte gerne noch mehr davon gesehen. Es wurden auch wichtige Punkte angesprochen, wie zum Beispiel, dass nach der Rückkehr der Magie sicher nicht direkt Frieden herrschen würde und dass auch die Gaben der Maji zu neuem Leid führen könnten.
Einige Szenen wirkten leider etwas zu konstruiert und haben in dem Moment nicht wirklich Sinn ergeben, was dann etwas unangenehm aufstieß, aber es war nicht weiter schlimm.

Mit den magischen Begriffen bin ich sehr gut zurecht gekommen, denn es waren nicht allzu viele auf einmal, und auch generell keine Flut an Informationen. Zwar gab es zu Beginn eine Liste mit den Maji-Clans, ihren Namen, ihren Gaben sowie ihren Gottheiten, aber man hat nicht alle ständig gebraucht sondern nur wenige kennengelernt.

Fazit
Insgesamt hat mir "Children of Blood and Bone - Goldener Zorn" wirklich gut gefallen. Die magische Welt war faszinierend, auch wenn ich gerne mehr davon gesehen hätte. Auch die Charaktere konnten mich wirklich überzeugen!

Nachsommer
von Johan Bargum
Ungleiches Brüderpaar mit Problemen 23. Juni 2018
von PFIFF
Zwei Brüder treffen am Sterbebett der Mutter nach langer Zeit wieder zusammen. Sie sind grundverschieden, sowohl vom Aussehen als auch vom Charakter.
Im Laufe der Zeit stellt sich heraus, dass Rivalitäten unter ihnen ihr Verhältnis zueinander getrübt haben. Einiges Ungesagtes kommt ans Tageslicht, Geständnisse kränken und schmerzen. Man versucht zu vergessen, was allen Beteiligten schwer fällt.

Wenn Engel schweigen
von Kristin Hannah
Berührende Liebesgeschichte 23. Juni 2018
von PFIFF
Mikaela, Mutter von einer Tochter aus erster Ehe und einem kleinen Sohn von ihrem derzeitigen Ehemann, einem beliebten Arzt, Stürzt vom Pferd ung liegt seit vier Wochen im Koma.
Ihr Mann versucht mit allen Mitteln, sie aufzuwecken, findet in ihrem Kleiderschrank die Bestätigung, dass sie mit einem berühmten Schauspieler verheiratet gewesen war. Er überwindet sich und bittet ihn ans Krankenbett von Mikaela.
Als diese aufwacht, fehlt ihr die Erinnerung an die letzten 15 Jahre, schmerzhaft für ihren Mann und die Kinder. Langsam kehrt die Erinnerung zurück und lässt sie die ganze Situation aus einer neuen Perspektive sehen.

Buchtipp

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Ein schräger Kriminalroman bei dem auch der Humor nicht zu kurz kommt. Beste Unterhaltung - einfach brillant!

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Die Erzählungen von der Waldviertler Autorin beruhen auf wahren Begebenheiten und sind daher sehr interessant und spannend zu lesen. Sehr empfehlenswert!

empfohlen von Sabine Hechenberger:

"Helenas Geheimnis" spielt auf Zypern und daher bestens als Urlaubslektüre geeignet, da man die Insel förmlich riechen und den Wein schmecken kann.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Das neue Buch der Jojo Moyes hat ein geschichtliches Thema aufgegriffen und ist sehr berührend, mitreißend, interessant und gut zu lesen. Empfehlenswert!

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Das Buch mit seinen farbigen Blüten- und Blätterornamenten ist optisch sehr schön gestaltet. "Was wäre wenn?" Durch die übersichtliche Gestaltung der drei Versionen, kam ich sehr gut zu recht, ohne durcheinander zu geraten. TOLLES BUCH!!!

empfohlen von Tobias Spazierer:

Ein typischer Agententhriller, der im Nachkriegsirland angesiedelt ist. Viele ehemalige Nazis finden sich dort in teils einflussreichen Positionen wieder.

empfohlen von Tobias Spazierer:

Nach 50 Seiten wußte ich, wer der Mörder war. Nach 100 Seiten wußte ich es schon wieder. In der Mitte des Buches fragte ich mich, was denn da noch kommen solle ... Auch wenn man immer wieder zu wissen glaubt, wie das Buch ausgeht, bleibt die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Ob der bekannte Journalist nun wirklich der Mörder der Schwester einer nicht minder bekannten Krimiautorin ist oder nicht, erfährt man wirklich erst am Ende des Buches.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Der neue Komarek ist also "alt, aber gut!". Es erwarten Sie genüssliche Lesestunden vom pensionierten, aber nicht untätigen Simon Post. Das Buch könnte doppelt so dick sein - man möchte immer weiterlesen ...

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Dieser Brenner-Roman hat mich sehr amüsiert. Schon auf der ersten Seite musste ich laut lachen. Wer bisher seine Bücher mochte, wird diesen hier lieben.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Nach dem ersten Band (Ein ganzes halbes Jahr) muss die Fortsetzung unbedingt gelesen werden! Wieder ein Werk der Autorin, das man kaum aus der Hand legen kann.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

TOLLES BUCH - Unbeding lesen! In diesem Band geht es um die Bedingungen unter denen unsere Kleidung in Fernost gefertigt wird. Die Krimihandlung regt zum Nachdenken an, wie unsere Kleidung hergestellt wird und welche Verantwortung der einzelne Konsument hat.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Als die Bestsellerautorin Clare Abbott tot in Ihrem Hotelzimmer aufgefunden wird, stellt sich für Barbara Havers die Frage - handelt es sich tatsächlich um einen Herzinfarkt? Sehr spannend und fesselnd!

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Wie immer hat mich das Buch sehr gefesselt und war schnell zu Ende gelesen. Einfach wieder ein tolles Buch.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Wie schon die anderen Romane von Susanne Fröhlich, sehr witzig und kurzweilig. Sehr nah am Leben -> eben eine Wundertüte! Einfach klasse!!!

Magazin online lesen
Unsere Bestseller Belletristik
2
3
Martin Walker


ÖFFNUNGSZEITEN unserer Geschäftslokale

Filiale Schrems

MO - FR:  07:15 - 12:00 und
                  14:00 - 18:00 Uhr
 SA:           07:15 - 12:00 Uhr

 

Filiale Gmünd

MO - FR:  07:30 - 12:00 und
                  14:00 - 18:00 Uhr
 SA:           07:30 - 12:00 Uhr