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Die Vergessenen
von Ellen Sandberg
Generationsübergreifende Familiengeschichte 19. Februar 2018


Was die Krimiautorin mit „Die Vergessenen“ vorgelegt hat, ist eine aufregende und bemerkenswerte Familiengeschichte, die generationsübergreifend und mit Krimielementen angelegt ist. Dabei geht die Handlung bis ins Jahr 1944 zurück und beleuchtet ein beschämendes Stück deutsche Geschichte, bei der die Leidtragenden Kinder und Hilflose waren.
Das Buch versammelt Schicksale von Menschen, die alle durch die Ereignisse der Jahrzehnte zurückliegenden Vergangenheit geprägt und auch belastet sind.
Es gibt den Plot um 1944 mit der Krankenschwester Kathrin, die in einem Pflegeheim arbeitet. In der Gegenwart sind es zwei Protagonisten, der verdeckt arbeitende Detektiv Manoli und die Journalistin Vera. Beide recherchieren und ihre Anliegen sind eng miteinander verbunden. Durch die Verknüpfung der verschiedenen Handlungsstränge erhält der Plot eine dichte Konsistenz, die wirklich bemerkenswert ist.

Die Autorin nutzt die Vorteile einer routinierten Schreibweise ohne dabei auf Emotionalität und Sensibilität zu verzichten. Diese Schreibweise ist mir sehr willkommen, so werden die Figuren in einer angemessenen Tiefe charakterisiert.
Als Leser werden mir die Figuren wichtig, die alle nicht perfekt sind und die unter der Situation leiden.

Man merkt auch, wie wichtig der Autorin der Stoff war.
Das Resultat ist ein sehr lesenswerter, emotional packender Roman voller innerer Spannung.

Rindsmord
von Kirsten Raab
Mord auf der Weide 19. Februar 2018
Auf einer Weide in Söderbrock in der norddeutschen Provinz wird ein Mann gefunden, zu Tode getrampelt durch den kleinen normalerweise harmlosen Dexterbulle Oblivion "Olli". Nach und nach stellt sich heraus, dass der tote Bankdirektor Kurt Westermann ein Doppelleben geführt hat und dass seine Geschäfte sich nicht nur auf die Bank bezogen, sondern er auch mit Hinterziehung und Geldwäsche zu tun hatten. Ausserdem war er der holden brünetten Weiblichkeit mehr als zugetan.
Für die Kommissare Petersen und Hansen stellt sich eine schwierige Aufgabe. Viele Verdächtige aber kein Motiv. Hier ist Kleinstarbeit gefragt.

Für mich ist es das erste Zusammentreffen mit den Kommissaren Piet Petersen, der die Gedanken an seine getötete Frau nicht abstellen kann und Holger Hansen, der einfach zu gut ist für diese Welt. Die Beiden gefallen mir sehr gut, haben sie doch im Gegensatz zu vielen anderen Ermittlern derzeit ein ganz normales privates Leben, wobei Petersen immer noch mit den Dämonen seiner Vergangenheit mit dem Anlitz und dem Lachen seiner Frau kämpft. Bei diesen Beiden handelt es um die absoluten Hauptpersonen in dieser Geschichte. Die anderen Handelnden finde ich zum Teil sehr interessant. Sie bleiben für mich allerdings etwas blass und unausgereift zurück.

Die Geschichte spielt in der norddeutschen Provinz. Ich würde diesen Krimi aber nicht als Regionalkrimi einstufen, da man von Land und Leuten nicht viel mitbekommt, ausser den Stellen, an denen die Kommissare ihre Ermittlungen ausführen.
Interessant waren für mich die Ausflüge in die Kunstszene. Die von Alsleben hergestellten Exponate hatte ich direkt vor Augen.

Fazit:
Ein leichter Krimi mit zwei Ermittlern mit viel Potential und einem spannenden Plot, der mich aber wegen des unausgereiften Endes etwas enttäuscht zurück gelassen hat.

All die Jahre
von J. Courtney Sullivan
Eine berührende 'Geschichte 19. Februar 2018
Inhalt:

Nora Flynn ist 21, als sie mit ihrer jüngeren Schwester aus Irland nach Amerika auswandert, um ihrem Verlobten zu folgen und Theresa eine Ausbildung zu ermöglichen. Doch Theresa wird schwanger, und Nora trifft eine folgenschwere Entscheidung. Fünfzig Jahre später hat Nora vier erwachsene Kinder: John, Bridget, Brian und Patrick, ihren Ältesten, der Nora beständig Sorgen bereitet und trotzdem ihr Liebling ist. Theresa lebt als Nonne in einem Kloster, als Patricks Tod die Schwestern nach Jahrzehnten des Schweigens wieder zusammenführt – und sie zwingt, sich mit dem auseinanderzusetzen, was ihr Leben für immer verändert hat.

Meine Meinung:

Auf den ersten paar Seiten hatte ich doch so meine Schwierigkeiten in den Roman hinein zu finden. Danach konnte ich dieses Buch kaum noch aus der Hand legen.
Diese Geschichte handelt von einer Familie, in der Schweigen und Verdrängen ganz groß geschrieben wird. Zwei Schwestern, die von Irland nach Amerika reisten um dort das Glück zu finden. Jede Figur hat ihre Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kommen. Die Charaktere sind alle sehr schön beschrieben, realistisch, menschlich und detailliert. Die Entwicklung der einzelnen Personen lässt sich super nachvollziehen und beobachten. Der tiefgründige Erzählstil lässt einen dabei tief in die Story eintauchen und alles hautnah miterleben.
Man durchläuft hier ein auf und ab der Gefühle. An manchen Stellen ist man emotional berührt, an anderen total aufgewühlt und bei einigen kann man wiederum nur mit dem Kopf schütteln.
Viele spannende und aktuelle Themen hat die Autorin geschickt in die Geschichte eingebunden, darunter zum Beispiel, Homosexualität, Glaube, eine junge Mutterschaft und Alkoholismus.
Sehr interessant fand ich die Zeitsprünge. Ein Teil der Kapitel spielt 2009 und ein anderer beginnt 1957 und arbeitet die Vergangenheit auf. Auch sehr gelungen fand ich, das aus Sicht beider Schwestern erzählt wird. So fällt es einem noch leichter, sich in die jeweilige Person hineinzuversetzen und man bekommt noch tiefere Einblicke in ihr Seelenleben.
Der Schreibsil ist auch sehr angenehm zu lesen.
Das Cover gefällt mir persöhnlich eher weniger, aber es kommt mir auch mehr auf den Inhalt an, und der stimmt hier absolut. J. Courtney Sullivan ist es hier gelungen mich absolut zu fesseln. Eine tolle Geschichte über zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Immer wieder stellt man sich Fragen und fiebert der Antwort in den nächsten Kapiteln regelrecht entgegen.
Einige Fragen bleiben offen, was der Story aber keinen Abbruch tut. Es passt einfach zu den Schwestern und deren Geschichte. Ein wirklich sehr berührender und emotional aufwühlender Roman, über Schweigen und Verdrängen, Liebe und Zusammenhalt.

Fazit:

Ein Buch das man nicht verpassen sollte. Hier kann ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung geben.

Buchtipp

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Ein schräger Kriminalroman bei dem auch der Humor nicht zu kurz kommt. Beste Unterhaltung - einfach brillant!

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Die Erzählungen von der Waldviertler Autorin beruhen auf wahren Begebenheiten und sind daher sehr interessant und spannend zu lesen. Sehr empfehlenswert!

empfohlen von Sabine Hechenberger:

"Helenas Geheimnis" spielt auf Zypern und daher bestens als Urlaubslektüre geeignet, da man die Insel förmlich riechen und den Wein schmecken kann.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Das neue Buch der Jojo Moyes hat ein geschichtliches Thema aufgegriffen und ist sehr berührend, mitreißend, interessant und gut zu lesen. Empfehlenswert!

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Das Buch mit seinen farbigen Blüten- und Blätterornamenten ist optisch sehr schön gestaltet. "Was wäre wenn?" Durch die übersichtliche Gestaltung der drei Versionen, kam ich sehr gut zu recht, ohne durcheinander zu geraten. TOLLES BUCH!!!

empfohlen von Tobias Spazierer:

Ein typischer Agententhriller, der im Nachkriegsirland angesiedelt ist. Viele ehemalige Nazis finden sich dort in teils einflussreichen Positionen wieder.

empfohlen von Tobias Spazierer:

Nach 50 Seiten wußte ich, wer der Mörder war. Nach 100 Seiten wußte ich es schon wieder. In der Mitte des Buches fragte ich mich, was denn da noch kommen solle ... Auch wenn man immer wieder zu wissen glaubt, wie das Buch ausgeht, bleibt die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Ob der bekannte Journalist nun wirklich der Mörder der Schwester einer nicht minder bekannten Krimiautorin ist oder nicht, erfährt man wirklich erst am Ende des Buches.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Der neue Komarek ist also "alt, aber gut!". Es erwarten Sie genüssliche Lesestunden vom pensionierten, aber nicht untätigen Simon Post. Das Buch könnte doppelt so dick sein - man möchte immer weiterlesen ...

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Dieser Brenner-Roman hat mich sehr amüsiert. Schon auf der ersten Seite musste ich laut lachen. Wer bisher seine Bücher mochte, wird diesen hier lieben.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Nach dem ersten Band (Ein ganzes halbes Jahr) muss die Fortsetzung unbedingt gelesen werden! Wieder ein Werk der Autorin, das man kaum aus der Hand legen kann.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

TOLLES BUCH - Unbeding lesen! In diesem Band geht es um die Bedingungen unter denen unsere Kleidung in Fernost gefertigt wird. Die Krimihandlung regt zum Nachdenken an, wie unsere Kleidung hergestellt wird und welche Verantwortung der einzelne Konsument hat.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Als die Bestsellerautorin Clare Abbott tot in Ihrem Hotelzimmer aufgefunden wird, stellt sich für Barbara Havers die Frage - handelt es sich tatsächlich um einen Herzinfarkt? Sehr spannend und fesselnd!

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Wie immer hat mich das Buch sehr gefesselt und war schnell zu Ende gelesen. Einfach wieder ein tolles Buch.

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Wie schon die anderen Romane von Susanne Fröhlich, sehr witzig und kurzweilig. Sehr nah am Leben -> eben eine Wundertüte! Einfach klasse!!!

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