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Nikola Tesla

Nikola Tesla

Der Erfinder des elektrischen Zeitalters

von W. Bernard Carlson

Hardcover

2017 Finanzbuch Verlag

Auflage: 2. Aufl.

678 Seiten; m. Abb.; 214 mm x 157 mm

ISBN: 978-3-95972-007-6


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Besprechung
"Wer wissen will, wer der Mann war, dem das modernste Auto der Gegenwart seinen Namen verdankt, der kommt um diese Biografie über Nikola Tesla nicht herum. Das Buch ist darüber hinaus für jeden eine Quelle der Inspiration, der sich für Innovation und Disruption, für Erfindung und Vermarktung, für Labor und Markt interessiert. Ein dickes Buch, ein tolles Buch." (www.Roter-Reiter.de, 20.01.2017)

"Der Goldstandard aller Tesla-Biografien." (Science)

Langtext
Nikola Teslas Forschungen revolutionierten das Verständnis von Elektrizität. Seine Erfindungen setzten völlig neue Maßstäbe für die weltweite Energieversorgung und ermöglichten erst das moderne Leben, wie wir es heute kennen. Nicht umsonst trägt das weltweit beste Elektroauto, von Silicon-Valley-Star Elon Musk, den Namen Tesla. Doch nicht nur für seine 112 angemeldeten Patente ist Nikola Tesla bekannt, auch sein extravaganter Lebensstil und sein Hang zur exzessiven Selbstdarstellung machten ihn berühmt.

W. Bernard Carlson blickt mit seiner mehrfach ausgezeichneten Biografie tief in die Psyche des Genies: Eindrucksvoll zeigt er, wie nah Genie und Exzentrik beieinanderliegen und was das Ausnahmetalent antrieb. Zusätzlich fließen Hunderte Originalquellen ein, die zeigen, wie es Tesla möglich war, Innovationen wie am Fließband zu produzieren, und welche Business-Strategien auch heute noch gültig sind.

Einer der größten Erfinder der Moderne in einem ganz neuen Licht.

W. Bernard Carlson ist Professor für Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft sowie Professor für Geschichte an der Universität von Virginia. Er promovierte in Geschichte und Soziologie an der Universität von Pennsylvania und gilt weltweit als Experte für Technikgeschichte mit Engagements als Gastdozent an zahlreichen Hochschulen. Seine Biografie über Nikola Tesla wurde mehrfach ausgezeichnet.

Spannende und dichte Biographie 07. Juni 2018
Instinkt als etwas, was das Wissen übersteigt, feine Fasern, die es uns ermöglichen, die Wahrheit zu erkennen, wenn logische Schlüsse oder irgendeine andere geistige Auseinandersetzung vergeblich sind - darauf verlässt sich Nikolo Tesla, wenn er sich bei seinen Überlegungen zur Elektrizität dem wissenschaftlichen Mainstream widersetzt.

Während die Mehrzahl der Forscher Ende des 19.Jahrhunderts auf Gleichstromtechnik setzt, ist der junge serbische Student der Physik und Ingeneurwissenschaft davon überzeugt, dass die Zukunft in der Wechselstromtechnologie liegt. Ein äußerst unpopulärer Gedanke, der zunächst bei Fachkollegen, allen voran dem bereits renommierten Thomas Edison, auf wenig Resonanz stößt. Tesla jedoch verlässt sich auf das, was er von Kindheit an gut kennt: seine visionären Vorstellungen, die ihn einst geplagt und geängstigt haben, die er aber bald zu kontrollieren gelernt hat und nun dazu benutzt, bewußt bildhafte Vorstellungen zu generieren. Er hat ein unerschütterliches Selbstvertrauen in die Kraft seiner inneren Bilder und Gedanken entwickelt, mit der er nun seine Ideen potentiellen Förderern präsentiert.

Bernard Carlson, Technologiehistoriker und Professor an der Universität von Virginia, zeichnet in seiner Biographie über Nikola Tesla, der vor allem als Erfinder des Wechselstrommotors und Pioniers auf dem Gebiet der elektromagnetischen Wellen zu Berühmtheit gelangt ist, ein überaus detail- und facettenreiches Bild. Teslas Erfindungen, Patente und theoretische Schriften waren Grundlage für die moderne Wechselstrom-Technologie und trugen wesentlich zur Entwicklung von Radio und Fernsehen bei. Sein kometenhafter Aufstieg zu höchsten wissenschaftlichen Ehren, der gelebte amerikanische Traum, wie auch der tiefe Fall, waren zu allen Zeiten Stoff für die Sensationspresse.

Der Autor versucht in seinen Darstellungen einen Mittelweg zu finden zwischen unreflektiertem Geniekult und unfairer Kritik am Scheitern des Erfinders. Er legt dabei den Schwerpukt auf die Erfindungen und den jeweiligen ökonomisch-gesellschaftlichen Kontext, in dem technische Entwicklungen erfolgreich vorangetrieben werden konnten oder auch gebremst und verhindert wurden.
Carlson lässt über weite Strecken den Visionär Tesla selbst zu Wort kommen, der am Zenit seines Schaffens 1894 eine Autobiographie vorgelegt hat. Allzu oft war Tesla, aufgrund seines schillernden Lebens und seiner Art der Selbstvermarktung Projektionsfläche für Stereotypien, wie ein genialer Erfinder zu sein hat: exzentrisch und auf jeden Fall leichtlebig.

Liest man Teslas Betrachtungen und vergleicht sie mit Berichten von Zeitgenossen, so entsteht hingegen das Bild eines äußerst konzentrierten, ernsthaften, liebenswürdigen, scharfsinnigen und humorvollen Menschen mit Hang zur Exzessivität , was seine Arbeit betraf. Wie „unter Strom“ hat er immer wieder über längere Zeitperioden bis zur totalen Erschöpfung gearbeitet, um sich dann mithilfe einer selbstverabreichten Stromtherapie wieder aufzuladen. Zwar war er scheu, konnte aber, wenn er über seine Arbeit sprach, den Funken der Begeisterung für seine Sache überspringen lassen. Und so war das Publikum bei seinen Vorträgen und Demonstrationen fasziniert von den magischen Lichteffekten und den Versuchen sich selbst unter Strom zu setzen und auf diese Weise quasi als Lichtgestalt zu erscheinen. Tesla hatte gelernt, dass er, wollte er Geldgeber für seine Forschungsprojekte lukrieren, zu anschaulichen und drastischeren Mitteln greifen musste.

Bernard Carlson ist es mit seiner spannenden und dichten Biographie über Nikolo Tesla gelungen, die Persönlichkeit des Erfinders in einem klareren Licht erscheinen zu lassen und vor allem auch dessen schöpferisches Werk entsprechend zu würdigen.
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