Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzererfahrung auf unserer Website zu bieten und erlauben das Setzen von Drittanbieter-Cookies. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden. Weitere Informationen zu den verwendeten Cookies, und zu ihrer Deaktivierung finden Sie hier.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Handeln für eine Welt, in der wir leben wollen

von Harald Lesch; Klaus Kamphausen

E-Book

2018 Penguin Verlag

384 Seiten

ISBN: 978-3-641-22786-9


0 Rezensionen
Rezension verfassen



€ 12.99 (inkl. USt.)


EPUB sofort downloaden
Downloads sind nur in Österreich möglich!


Auf den Merkzettel
Weiterempfehlen
Kurztext / Annotation
Geben wir unser Bestes für eine bessere Welt!
An jeder Ecke scheint es zu brennen: Die Menschen haben einen dramatischen Klimawandel in Gang gesetzt. Rücksichtslos werden Mensch und Natur ausgebeutet. Das Leben ist bis zum Zerreißen durchökonomisiert, die Gesellschaft gespalten. Überall stecken wir in lähmenden Widersprüchen. Ratlosigkeit macht sich breit. Was können wir, was kann jeder Einzelne tun? Wir haben keine Zeit zu verzagen, sagen Harald Lesch und Klaus Kamphausen. An zahlreichen Beispielen zeigen sie, wie wir mit Widersprüchen umgehen können, und erörtern mit namhaften Experten wie Ottmar Edenhofer, Karen Pittel und Ernst Ulrich von Weizsäcker Lösungsansätze, Handlungsmöglichkeiten und Ideen für ein gedeihliches Zusammenleben. Ein Weckruf und ein Mutmachbuch!
Gedruckt wird das Buch nach dem weltweit einzigartigen Druckverfahren Cradle-to-Cradle TM auf höchstem ökologischem Niveau. Auf ein Einschweißen wird daher verzichtet. Papier, Druckfarben und weitere Druckkomponenten sind für den biologischen Kreislauf optimiert und zu 100% recyclingfähig. Das Buch wurde in Österreich auf Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft gedruckt.

Harald Lesch ist Professor für Theoretische Astrophysik am Institut für Astronomie und Astrophysik der Universität München, Fachgutachter für Astrophysik bei der DFG und Mitglied der Astronomischen Gesellschaft. Einer breiteren Öffentlichkeit ist er durch die im Bayerischen Fernsehen laufende Sendereihe 'alpha-Centauri' bekannt. Seit September 2008 ist er Nachfolger von Joachim Bublath in der ZDF-Reihe 'Abenteuer Forschung'.

Beschreibung für Leser
Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet

Vorwort

D ieser blaue Planet am Rand der Milchstraße, er ist perfekt geschaffen fürs Leben. Es gibt Luft zum Atmen, Wasser zum Trinken, an den Bäumen wachsen Früchte, in den Meeren schwimmen Fische, und in den Wäldern tiriliert ein buntes Vogelvolk, und die Böcke suchen in jedem Herbst ihr scheues Reh. Es gibt einen Nord- und einen Südpol. Die Himmelsrichtungen sind also klar vorgegeben, man kann sich nicht verlieren. Alles in allem eigentlich ein Paradies, eine Welt, in der wir leben wollen.

Ein Jahr auf diesem Planeten zählt 365 Tage. Fantastisch, Zeit genug für vier Jahreszeiten! Es gibt einen Mond. Als Sichel oder vollständig rund leuchtet er am Nachthimmel zwischen Milliarden funkelnder Sterne. Tagsüber scheint die Sonne, wenn es nicht regnet, und passiert beides zugleich, gibt es einen Regenbogen. Und da, wo dieser mit seinem in allen Spektralfarben leuchtenden himmlischen fast Halbrund den Boden berührt, da, so heißt es, liegt ein Schatz begraben.

Und damit sind wir bei dem Problem dieses Planeten am Rand der Milchstraße angekommen. Diese Legende vom Regenbogen und dem Schatz stammt nicht von einem Reh, Fisch oder Vogel, nein, geboren wurde sie in der Fantasie eines Homo sapiens - eine intelligente, von Affen abstammende Lebensform.

Diese Intelligenzbestien - vielleicht weil sie mehr der inneren Bestie als der gemeinsamen Intelligenz gefolgt sind - strengen sich seit den letzten 150 Jahren ihrer immerhin schon 150 000 Jahre währenden Existenz auf diesem Planeten mächtig an, sich selbst abzuschaffen.

Im Jahr 2016 der menschlichen Zeitrechnung ist ein Buch erschienen, dessen Titel ("Die Menschheit schafft sich ab") diese Tendenz der Menschheit, sich selbst abzuschaffen - trotz Beginn des postfaktischen Zeitalters -, mit wissenschaftlichen Fakten belegt hat. Obwohl besagtes Buch über eine Bestandsaufnahme des Zustandes unseres Planeten hinausgeht und Lösungsansätze beschreibt, glauben die Autoren, dass sie den Lesern und vielen anderen (auch sich selbst) Antworten auf eine immer wieder gestellte Frage schulden:

"Was sollen wir tun?"

"Was sollen wir denn verdammt noch mal tun?"

In diesem Buch wird es daher vor allem um Antworten auf diese Frage gehen, um Wege aus der Handlungskrise, um Visionen für eine gedeihliche Gesellschaft.

Harald Lesch und Klaus Kamphausen sagen:

"Wenn nicht jetzt, wann dann? Handeln wir für eine Welt, in der wir leben wollen!"
Wenn nicht jetzt ...

Die ökologische Ausbeutung des Planeten, gnadenloser Neoliberalismus, digitale Kontrollgesellschaft, naturwissenschaftlicher Machbarkeitswahn, die Entsolidarisierung der Gesellschaft, der dramatische Klimawandel und seine Folgen - das alles lässt uns an Grenzen stoßen. Überall spielt Geld die Rolle des Ziels. Möglichst mit allem muss Geld verdient werden, auch mit der Pflege der Alten und Kranken, der Betreuung unserer Kinder, mit Gemeineigentum. Fast immer zählen nur noch wirtschaftliche Argumente. Der stärkste Minister ist der Finanzminister. Als ob ein Kassenwart bestimmen könnte, wohin die Reise geht. Die Durchökonomisierung sämtlicher Lebensbereiche beraubt uns mehr und mehr unserer demokratischen Freiheiten. Wir erleben eine elementare Krise unserer Gesellschaft. Sie scheint durch die schiere Zahl und Komplexität der Herausforderungen ebenso gelähmt wie der Einzelne.
... wann dann?

Was können wir, was kann der Einzelne tun gegen Hunger, Krieg, Umweltzerstörung, Armut, Ungerechtigkeit, Machtmissbrauch - für eine zukunftsfähige, vermögende, gedeihliche Gesellschaft, für eine Welt, in der wir leben wollen?

Wie lassen sich die ökologischen, ökonomischen, politischen, sozialen Probleme konstruktiv, nachhaltig, lokal und global lösen?

Unser letztes Buch schloss mit einem Zitat von Albert Camus:

"

Buchtipp

Petra Altmann empfiehlt

Der Stotterer

Sprachlich durch sein Stottern eingeschränkt, schreibt sich der...
mehr dazu

 
Magazin online lesen
Unsere Bestseller Belletristik
1
Hubert Achleitner
2
Donna Leon
3
Monika Helfer


ÖFFNUNGSZEITEN unserer Geschäftslokale

Filiale Schrems

MO - FR:  07:15 - 12:00 und
                  14:00 - 18:00 Uhr
 SA:           07:15 - 12:00 Uhr