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Interview mit einem Mörder

Interview mit einem Mörder

Ein Max-Broll-Krimi. Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Glauser-Preis 2017 in der Kategorie Kriminalroman

von Bernhard Aichner

Hardcover

2016 Haymon Verlag

Auflage: 3. Aufl.

288 Seiten; 211 mm x 133 mm

ISBN: 978-3-7099-7133-8


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Besprechung
"Bernhard Aichner ist der literarische Exportschlager Österreichs. Die Dialoge sind nackt und schnell. Der Sog ist groß. 'Interview mit einem Mörder' ist eine schöne Leich. Der Sommer kann kommen." Die Welt, Elmar Krekeler "Aichners größte Stärke ist der Sound, mit dem er seine Geschichte erzählt" Spiegel Online, Marcus Müntefering "Ein Totengräber gegen einen diabolischen Mörder. Ein wirklich origineller Krimi. Und herrlich durchgeknallt." STERN, Kester Schlenz "Ein fieses, spannendes Spiel mit ungewissem Ausgang" Der Standard, Ingeborg Sperl "Sehr, sehr lesenswert! Bernhard Aichner ist der große Krimistar in Österreich." Servus TV, Thomas Rottenberg "Extrem spannend, gut und schnell geschrieben. Bernhard Aichner ist einer der großen Stars der zeitgenössischen deutschen Genreliteratur." WDR, Ulrich Noller "Blitzlichtsatzgewitter, die durch die Abgründe des Bösen irrlichtern" DIE WELT "Aichners Talent für irrsinnige Grotesken entfaltet sich hemmungslos." Der Standard, Ingeborg Sperl "Der schrullige 'Einbuddler' und Aufdecker Max Broll hat hierzulande bereits echten Kultstatus. Ein großes Lesevergnügen." Kurier, Christoph Geiler

Langtext
DER NEUE KRIMI VON BERNHARD AICHNER: MAX BROLLS BESTER FREUND IM VISIER EINES MÖRDERS Dramatische Szenen bei der Eröffnung des neuen Würstelstandes von Ex-Fußballstar Johann Baroni: Mitten in dem fröhlichen Geschehen fällt ein Schuss - und Baroni sinkt zu Boden. Totengräber MAX BROLL ist verzweifelt: Sein bester Freund darf nicht sterben! Als er wieder zur Besinnung kommt, erinnert sich Max: Er hat den SCHÜTZEN gesehen. Doch der vermeintliche TÄTER entpuppt sich als HARMLOSER TOURIST. Es gibt kein Motiv, keine Tatwaffe, keine weiteren Zeugen - niemand schenkt Max Glauben. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen und sich an die Fersen des Mannes zu heften. Und tatsächlich sitzt er dem Mörder bald AUGE IN AUGE gegenüber - doch der ist klug, nichts kann seine Schuld beweisen. Max folgt ihm in einer atemlos spannenden VERFOLGUNGSJAGD die ihn bis auf ein Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer bringt. Er ist überzeugt: Nur er kann den Verrückten zur Strecke bringen, um weitere Gräueltaten zu verhindern ... DER KULT-TOTENGRÄBER ERMITTELT WIEDER Ein besonderer Kerl ist er, dieser Max. Die KARRIERE ALS JOURNALIST hat er zugunsten des GRÄBERSCHAUFELNS aufgegeben. Er liebt ein gepflegtes BIER und den einen oder anderen SCHNAPS mit Baroni, er liebt das DORFLEBEN und das Essen seiner Stiefmutter Tilda - und ganz besonders liebt er seine SAUNA die er sich am DORFFRIEDHOF gebaut hat. Hier kann er die Welt draußen ausblenden, gemeinsam mit dem neuen Dorfpfarrer aus Afrika den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Doch ebendieser GEMÜTLICHE und HUMORVOLLE MAX kann, wenn es um die Sicherheit seiner Lieben geht, knallhart sein. Wild entschlossen, schnell, klug: So leicht kommt niemand dem sympathischen Totengräber davon - nicht einmal ein skrupelloser Killer. ATEMLOS SCHNELL, GNADENLOS FESSELND: EIN ÖSTERREICHISCHER SENSATIONSEXPORT Kurze Sätze, überraschende Wendungen, GENIALE DIALOGE: Der unverwechselbare Sog, in den Bernhard Aichners Bücher ziehen, machte ihn WELTWEIT BEKANNT. Die britische Tageszeitung The Independent nennt sein Schreiben eine "Garantie für schlaflose Nächte", als "originell, kraftvoll und fesselnd" beschreibt ihn die Times. Auch im vierten Krimi um Max Broll zeigt er, dass er zu Recht INTERNATIONAL GELOBT wird - und macht der österreichischen Krimiszene damit alle Ehre. - endlich: der vierte Krimi mit Kult-Totengräber Max Broll - vom Autor der internationalen Bestseller "Totenfrau" und "Totenhaus" - "Es gibt zurzeit nichts Spannenderes aus Österreich." (Kurier) - Burgdorfer Krimipreis für Teil 3 der Max-Broll-Reihe: "Leichenspiele"

 
Ein Beindlklauber auf Jagd 18. August 2016
Dramatische Szenen bei der Eröffnung des neuen Würstelstandes von Ex-Fußballstar Johann Baroni: Mitten in dem fröhlichen Geschehen fällt ein Schuss - und Baroni sinkt zu Boden. Totengräber Max Broll ist verzweifelt: Sein bester Freund darf nicht sterben! Als er wieder zur Besinnung kommt, erinnert sich Max: Er hat den Schützen gesehen. Doch der vermeintliche Täter entpuppt sich als harmloser Tourist. Es gibt kein Motiv, keine Tatwaffe, keine weiteren Zeugen - niemand schenkt Max Glauben. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen und sich an die Fersen des Mannes zu heften. Und tatsächlich sitzt er dem Mörder bald Auge in Auge gegenüber - doch der ist klug, nichts kann seine Schuld beweisen. Max folgt ihm in einer atemlos spannenden Verfolgungsjagd, die ihn bis auf ein Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer bringt. Er ist überzeugt: Nur er kann den Verrückten zur Strecke bringen, um weitere Gräueltaten zu verhindern ?(Klappentext) -------------------------------------------------- Dies ist der 4. Teil der Krimi-Reihe um und mit dem unkonventionellen Totengräber Max Broll. Es benötigt jedoch keine Vorkenntnisse, da die Bücher in sich abgeschlossen sind. Max Broll, mit Leib und Seele Totengräber in einem verschlafenen österreichischem Dörfchen, macht sich bereit um den großen Tag seines besten Freundes Baroni zu feiern. Der ehemalige Fußballstar möchte im großen Stil seinen eigenen Würstelstand eröffnen. Die Jäger stehen mit ihren Gewehren Spalier, die Dorfkapelle steht bereit um aufzugeigen und der Bürgermeister und viele andere wichtige Dorfpersönlichkeiten möchten eine Rede halten. Als die Jäger ihr Salut abfeuern bricht Baroni getroffen zusammen. Es bricht Panik aus, die Leute laufen schreiend um ihr Leben. Nur Baroni steht perplex und ungläubig neben dem angeschossenen Baroni. Dadurch das er leicht bekifft ist erlebt er alles wie durch einen Nebel, aber trotzdem ist er sich sicher den Schützen genau gesehen zu haben. Keiner will ihm glauben. Alle denken dieses furchtbare Ereignis hätte Max Broll den Boden unter den Füßen weggezogen und er sucht nun einfach einen Schuldigen. Zudem scheint der Verdächtige ein harmloser Pensionist im Urlaub zu sein - kein Motiv, keine Waffe, einzig allein nur Brolls Verdacht. Doch Max Broll ist sich sicher und beschließt dem auf den Grund zu gehen. Er heftet sich an die Fersen dieses unscheinbaren Mannes, jagt ihn durch halb Europa. Doch wer ist wirklich der Gejagte und wer manipuliert hier wen? Es wird aus der Perspektive von Max Proll erzählt. Der Schreib- und Erzählstil sind so ungewöhnlich wie genial. Kurze, knackige Sätze, ohne unnötiges Gedöns und Trara und trotzdem hat man Bilder vor Augen und Kopfkino. Die Dialogführung war auch etwas Neues für mich. Kein "X sieht Y verwundert an und sagt:...", "Y sieht daraufhin X an und sagt:...". Füllwörter wurden hier gänzlich weggelassen, es wird sich nur auf den Dialog beschränkt, auf das Wesentliche. Was soll ich sagen? - es gefällt *g*. Entspannt und witzig beginnt der Krimi und dann - ZACK - kippt die Stimmung und Spannung kommt auf. Diese Methode der Spannungssteigerung durchzieht die Story. Kaum wiegt sich der Leser, gemeinsam mit den Protagonisten, in Sicherheit, wird die Spannung wie aus dem Nichts in die Höhe gerissen. Die trügerische Ruhe vor dem Sturm. Zudem kann der Krimi mit herrlich skurrilen Charakteren, schwarz humorigen Dialogen und witzigen Szenen punkten, die den Leser lauthals lachen lassen. Leider gibt es aber auch Kritikpunkte, die mich veranlassten einen Stern abzuziehen. Zum Einen - zu viel schnulziges Gedöns, welches meinen Lesefluß beeinträchtigte und mich mit den Augen rollen ließ. Zum Anderen - das Ende. Es war für mich zu unspektakulär und irgendwie zu einfach. Keine überraschende Wendung oder Auflösung. Zudem wurde dem Leser mit dem Kapitel vor dem Finale die Spannung genommen. Eigentlich hätte man ab diesem Zeitpunkt überhaupt nicht mehr weiterlesen brauchen, da einem im Vorfeld im besagten Kapitel schon gesagt wurde wie es ausgehen wird. Allein meine Neugierde trieb mich an, da ich auf eine detailliertere Auflösung und Beantwortung vieler Fragen hoffte. Diese Fragen bleiben jedoch auf der Strecke, somit offen und ich irgendwie verdattert zurück. Fazit: Dieser mir neue Schreib- und Erzählstil hat mich begeistert, die immer wieder aus dem Nichts kommende Spannungsteigerung fesselte mich an dieses Buch und die skurrilen Charaktere und der schwarze Humor brachten mich zum Lachen. Wenn dieses kitschige Geschnulze und das irgendwie unbefriedigende Ende nicht wären, wäre dieser Krimi mein absolutes Highlight geworden. Nichtsdestotrotz gefiel mir dieser Krimi sehr gut und hat mich großartig unterhalten. Diesen unkonventionellen, schwarzhumorigen und impulsiven Beindlklauber habe ich jedenfalls in mein Herz geschlossen. Dies war mein erster Broll-Krimi, aber mit Sicherheit nicht mein Letzer. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.
 
Schnell, spannend, fesselnd - ein AICHNER eben... 16. August 2016
Max der Friedhofswärter. Max der Säufer. Max und sein bester Freund Baroni. Max und der Schuss auf seinen besten Freund. Von da an geht es spannend und rasant auf Täterjagd. Mit dem Zug nach Genua, weiter mit einer Mittelmehrkreuzfahrt und immer die Frage - ist Max dem Richtigen auf der Spur? Die Geschichte lässt immer Zweifel aufkommen. Sobald man sich sicher über den Mörder scheint, kommt schon der nächste Paukenschlag oder einfach ein leiser Satz der wieder diese Zweifel aufkommen lässt. Ist er es oder ist er es nicht?!? Das Ende überraschend, spannend und authentisch! Alles an diesem Roman ist gelungen! Chapeau! Mr. Aichner
Buchtipp

empfohlen von Sabine Hechenberger:

Ein schräger Kriminalroman bei dem auch der Humor nicht zu kurz kommt. Beste Unterhaltung - einfach brillant!

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